Bundesregierung: Migrationsbericht 2020

BMIH

Im Jahr 2020 sind knapp eine Viertelmillion mehr Menschen nach Deutschland zugezogen als aus der Bundesrepublik weggezogen.

Dies geht aus dem als Unterrichtung durch die Bundesregierung vorliegenden »Migrationsbericht 2020« hervor. Danach geht die Nettomigration nach Deutschland seit 2016 kontinuierlich zurück, was sich durch den Ausbruch der Covid-19-Pandemie nochmals verstärkt hat. Infolge der pandemiebedingten weltweiten Reisebeschränkungen machte sich der Rückgang der Wanderungen den Angaben zufolge vor allem ab März 2020 bemerkbar.

Insgesamt wurden im Jahr 2020 laut Vorlage 1.186.702 Zuzüge und 966.451 Fortzüge erfasst; damit sank die Zuwanderung nach Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 23,9 Prozent, während die Abwanderung um 21,5 Prozent zurückging. Der Wanderungssaldo lag somit 2020 mit einem Plus von 220.251 Menschen deutlich unter dem des Jahres 2019 mit einem Plus von 327.060.

 

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