CoCo: KI-Turbo für die Arbeitswelt von morgen

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Fünf Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft schaffen im neuen Projekt CoCo die Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Arbeitsforschung. Durch die Zusammenarbeit von regionalen Kompetenzzentren soll es gelingen, KI-Technologien gewinnbringend in der Arbeitswelt zu nutzen. Im Mittelpunkt des BMBF-geförderten Projekts steht eine »Cloud der Arbeitsforschung«.

Die Arbeitswelt verändert sich so schnell und tiefgreifend, dass die Arbeitsforschung mit ihren tradierten Methoden und Werkzeugen kaum Schritt halten kann. Um die Chancen, die Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) für die Zukunftsarbeit mit sich bringen, besser und schneller erforschen zu können, startete nun das wissenschaftliche Projekt »Connect & Collect: KI-gestützte Cloud für die interdisziplinäre vernetzte Forschung und Innovation für die Zukunftsarbeit« (CoCo). Dem Projektkonsortium aus fünf Partnern gehören drei Fraunhofer- und zwei Leibniz-Institute an; es wird vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO geleitet. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert CoCo im Rahmen der Maßnahme »Zukunft der Arbeit – Regionale Kompetenzzentren der Arbeitsforschung«.

Ein interdisziplinärer Daten- und Wissensspeicher zur Gestaltung der Zukunftsarbeit, die »Cloud der Arbeitsforschung« (CdA), soll zukünftig die Akteure der Arbeitsforschung vernetzen und den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis ermöglichen. Zu den Akteuren gehören neben den vier regionalen Kompetenzzentren der Arbeitsforschung auch vor Ort ansässige Unternehmen und Institutionen. Sie wollen gemeinsam Potenziale einer menschengerechten, kompetenz- und produktivitätsfördernden Gestaltung von Arbeit erschließen. Die Projektergebnisse werden allen Interessierten über die »Cloud der Arbeitsforschung« zugänglich gemacht.

Das DIE wird den Netzwerkaufbau in und zwischen regionalen Kompetenzzentren moderieren, wissenschaftlich begleiten und die entstehende Infrastruktur für Forschung und Innovation kontinuierlich evaluieren. Es wird die beteiligten Bildungseinrichtungen beraten, empirische Fallstudien (»best practice«) durchführen und Ergebnisse transferieren.

»Wir freuen uns, in dieses Projekt unsere Expertise zum Stellenwert von Weiterbildung in regionalen Veränderungsprozessen einbringen zu können«, so Professor Josef Schrader, Wissenschaftlicher Direktor des DIE.

 

 

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