Drei Millionen Frauen nur im Mini-Job

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Die Armutsgefährdungsquote von Frauen lag im Jahr 2018 bundesweit bei durchschnittlich 16 Prozent.

Unterschieden nach Bundesländern waren Frauen in Bremen (21,6 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (20,6 Prozent) und Sachsen-Anhalt (20,1 Prozent) am stärksten von Armut bedroht. Die niedrigsten Werte wurden in Bayern (12,5 Prozent), Baden-Württemberg (12,6 Prozent), Hamburg und Schleswig-Holstein (jeweils 15,3 Prozent) gemessen.

Diese Zahlen nennt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion. Aus der Antwort geht ferner hervor, dass im vergangenen Jahr drei Millionen Frauen in Deutschland ausschließlich geringfügig beschäftigt waren, das entspricht einem Anteil von knapp 17 Prozent an allen erwerbstätigen Frauen. Weitere 1,6 Millionen Frauen waren demnach im Nebenjob geringfügig beschäftigt, das sind knapp neun Prozent aller erwerbstätigen Frauen.

 

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